OFFIZIELLE HOMEPAGE

Vereinsgeschichte

Die Freiwillige Feuerwehr Berghofen existiert seit 1876. Das erste Feuerwehrhaus errichtete man 1879, worin die Feuerwehrausrüstung untergebracht war. Der Feuerwehrverein wurde urkundlich1892 erstmals erwähnt, das geht aus schriftlichen Aufzeichnungen aus dem jahre 1924 hervor. Mündlich überliefert wurde uns aus jener Zeit, daß das Bezirksamt Landshut in diesen Jahren erstmals aufrief, Freiwillige Feuerwehren zu gründen. Wiederholte und oftmals verheerende Brandskatastrophen waren der Anlaß dazu.

Diese Aufforderung stieß auch bei den Berghofnern auf offene Ohren. Gründungsmitglieder von 1892 waren: 

Johann Lauerer, Berghofen; Josef Ingerl, Thal; Haslbeck Peter, Berghofen; Karbaumer Johann, Berghofen; Nettinger Georg, Berghofen; Reitmeier Bartl, Berghofen; Penker Johann, Berghofen; Neudecker Benedikt, Haselfurth

Als erster Kommandant wurde Isidor Schranner und als erster Vorstand Jakob Beck gewählt.

1904 Es wurde der Wunsch nach einer Fahne laut, so kaufte der Verein eine Standarde, um seine Mitglieder auch durch ein äußeres Zeichen enger aneinander zu binden.  

1908 Die Feuerwehr wurde mit einer Handsaug- und Druckspritze ausgerüstet.  

1911 Das Schmied Anwesen in Thal wurde nochmals von einem Blitzschlag in Brand gesteckt.  

1914 Johann Lauerer wird Nachfolger des mit 61 Jahren verstorbenen Kommandanten Isidor Schranner

1915 Brand bei Steindl in Berghofen. Ein defekter Kamin war laut mündlicher Überlieferung die Brandursache

1920 Schriftliche Aufzeichnungen des damaligen Kassiers Obermeier geben erstmals Auskunft über den Kassenstand der Freiwilligen Feuerwehr Berghofen. Er schrieb damals:  

Stand der Kasse:  
Beim Darlehensverein Eching sind angelegt 100.00 M
1.Februar 1920 angelegt weitere 300.00 M
In der Kasse befinden sich noch 103.44 M
    
Einnahmen 1920:  
2. Feb. Aktivstand 103.44 M
12.Maerz Zuschuß von der Distriktkasse           20.00 M
16.Mai vom Ball Ueberschuss   27.60 M
1. Jan. Zins von Eching   11.80 M
    
Ausgaben 1920:  
2. Mai Bezirksversammlung 7.00 M
8.Mai Standartentraeger, Leich Finsterhölzl 2.00 M
23.Mai Amt für Finsterhölzl 8.50 M
3.Juni Standardentraeger Frohnleichnam 2.00 M
3.Okt. Standardentraeger  Einzug Primizant 2.00 M
4.Okt. Standardentraeger Nachprimiz 2.00 M
   
Aktivstand 139.34 M

 

1921 Der Stall des damaligen Anwesens Schmied(jetzt Neumeier) brannte.

1922 Johann Bauer wird neuer Vorstand der Freiwilligen Feuerweh Berghofen.

1923 Die Inflation im Jahre 1923 zeigt sich ganz deutlich im Kassenbericht. Die Ausgaben für den Fahnentraeger stiegen vom 15. April bis 22. Juli von 600 M auf 9000 M. Die Mitgliedsbeitraege werden nur mit ungefaehr 300.000 M angegeben.    

1931 Am 24. Sep. wurde die Feuerwehr alarmiert zum Löoescheinsatz beim landwirtschaftlichen nwesen Jungwanger in Berghofen. Der Stall und die Scheune wurdendurch diesen Brand vernichtet.

1934 Theo Ruhland wird zum neuen Kommandanten gewählt.

1935 Lorenz Mayer tritt als Vorstand die Nachfolge von Johann Bauer an.

1937 Laut einer Aufzeichnung von Buergermeister Lorenz Mayer betrug die Staerke

  • der Freiwilligen Feuerwehr Berghofen 36 Mann
  • der Pflichfeuerwehr 27 Mann

1940 – 1945 Waehrend der Kriegsjahre fuehrte die Pflichtfeuerwehr das Kommando an. Die Teilnahme an Uebungen im zweiwoechigen Turnus wurde zur Pflicht. Gleichzeitig wurde das Entruempeln von Speichern, sowie Auffuellen der Dachboeden mit Sand vorangetrieben, um im Falle eines Angriffes der Allierten etwaige Braende besser eindaemen zu koennen. Noch vor Kriegsende wurde das Kastl Anwesen am 30.04.1945 in Brand geschossen. Aufgrund laufender Kriegshandlungen konnte hierbei die Feuerwehr nicht eingreifen.

1946 Unter der Besatzungsmacht der Amerikaner wurden die Wehren unter dem Namen Kronwinkl zusammengefasst. Kommandant war vom 01.01.1946 bis 26.10.1947 Jakob Brummer

1947 Bei der ersten Neuwahl nach dem Kriege, wurde Franz Neumeier zum Kommandanten und Stefan Holzner zum Vorstand gewaehlt.

1950 Martin Lauerer tritt als Komandant die Nachfolge von Franz Neumeier an.Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Berghofen wurde die Ausruestung an den neuesten Stand der Technik angepasst. Im Jahre 1950 schaffte man eine moderne Motorspritzean.  

1962 Im Jahre 1962 wurde die Anschaffung einer Fahne, sowie das Abhalten einer Fahnenweihe beschlossen. Am 15. Juli 1962 wars dann soweit.Das Amt der Fahnenmutter hatte Therese Korber. Festjungfrauen waren: Inge Lauerer, Christa Holzner,Maria Satzl, Resi Penker, Hildegard Speckmaier, Maria Sellmeier, Elfriede Sedlmaier, Anni Schwaiger, und Irmi Penker. Begleitmaedchen waren Rosemarie Friedlmeier und Hildegard Bauer. Patenverein war die Freiwillige Feuerwehr Haunwang. 

1963 Der neben dem Feuerwehrhaus im Ortsinneren liegende Löschweiher wird eingefüllt und erst Jahre später durch eine Zisterne ersetzt.